Selbstverständnis und Intention

Antisemitische Schläger sieht niemand gern – erst recht nicht in radikalen linken Strukturen.

Seit circa Januar 2011 jedoch geistert die Gruppe Zusammen Kämpfen Berlin, im Folgenden ZK genannt, durch die radikale linke Szene Berlins.
Das ZK Berlin, selbsternannte Kommunist_Innen, sind und machen sich selbst schon unerträglich genug.
Dieser Blog soll eine Auflistung der Aktionen dieser Gruppe bieten und alle vernünftigen Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ermutigen, sich von dieser widerwärtigen Schlägertruppe zu distanzieren.
Wir denken, dass das führen eines Protokolles längst überfällig ist, und möchten von einem neutralen Standpunkt aus darlegen, weshalb es an Wahn grenzt, mit solchen Personen Politik machen zu wollen. Die Frage, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, war nicht leicht. Sich gegenseitig zu kritisieren sollte eine vernunftbegabte Linke eigentlich vertragen können – oder sogar als Basis einer vernünftigen Arbeit nutzen. Mit Menschen aus dem Umfeld des ZK funktioniert das allerdings nicht. Rumgeprolle, mackerhaftes Verhalten, Schwenken von Palästinafahnen und dero Aktionen sind auch nicht gerade ungewöhnlich für Berliner Verhältnisse. Das Unterstützen und Anwenden von körperlicher Gewalt jedoch und der offene Schulterschluss mit Antisemit_Innen jeder Couleur, das Verbreiten von Lügen und die Jagd auf Antifaschist_innen brachten das Fass jedoch zum Überlaufen. Wir möchten diesen Menschen nicht mehr Bühne bieten, als sie verdient haben, und so haben wir bislang weitestgehend versucht, ihr Verhalten als jugendlichen Leichtsinn und Hormonüberproduktion abzutun. Spätestens mit dem 27.4.2012 ist das jedoch für uns kein probates Mittel mehr.

Was zu viel ist, ist zu viel.

Zusammengefasst:

Keine Solidarität mit antisemitischen Schlägertrupps!

Hiermit fordern wir alle politischen Gruppen in Berlin auf, sich von dem antisemitischen Schlägertrupp, der Gruppe Zusammen Kämpfen Berlin, zu distanzieren. Eine Gruppe, die permanent Linke angreift, Demonstrationen stört und sich mit menschenverachtenden Inhalten und Positionen solidarisiert, ist in einer emanzipierten antifaschistischen Kultur nicht tragbar.

Wir distanzieren uns mit der Unterzeichnung dieses offenen Briefes von allen Aktivitäten und Personen des Zusammenschlusses ZK [B].
Wir werden Personen dieser Gruppe auf unserer Demonstationen, Kundgebungen und Veranstaltungen wie in unseren Räumlichkeiten nichtmehr tolerieren.